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Inhalte

Transformationale Führung besteht aus vier Komponenten:

1. Vorbildhandeln: Sich als fachliches und moralisches Vorbild wahrnehmen und stets auch so handeln. Werte haben, diese aktiv kommunizieren und sich danach richten. Durch Integrität und Glaubwürdigkeit den Respekt und das Vertrauen der Mitarbeiter verdienen.

2. Inspirierende Motivation: Den Mitarbeitern durch eine emotional attraktive Vision eine klare Orientierung geben. Diese wiederholt kommunizieren und deutlich machen, dass die Zukunft besser ist als die Gegenwart.

3. Geistige Anregung: Die Mitarbeiter beständig zu konstruktiver Kritik anregen. Zum kreativen und unabhängigen Denken ermutigen (Nutzung von Kreativitätstechniken). Den Mitarbeitern etwas zum Denken geben. Zum Erproben neuer Lösungen auffordern. Fehler tolerieren.

4.Individuelle Berücksichtigung: Auf jeden Mitarbeiter individuell eingehen. Vor dem Hintergrund seiner Leistungen, seinen persönlichen Bedürfnissen und seines Potenzials seine Entwicklung planen und systematisch fördern.

Eine (bewältigbare) Aufgabe ist die Umsetzung Transformationaler Führung in der Organisation.

 

Transformationale und Transaktionale Führung

Transformationale Führung ist eine Ergänzung der häufig angewandten Transaktionalen Führung (Management by Objectives, Management by Exception). Es handelt sich nicht um ein Substitut oder einen konkurrierenden Führungsstil. Während die Transaktionale Führung auf die extrinsische Motivation wirkt, wird die (leistungsstärkere) intrinsische Motivation insbesondere durch die Transformationale Führung angeregt.

Zur Messung der Ausprägung Transformationaler Führung wird häufig der Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ) eingesetzt. Er ist umfassend validiert, und es gibt ihn auch auf Deutsch. Der MLQ misst auch die Ausprägung Transaktionaler Führung und Laissez-Faire (sog. Full Range of Leadership).

Daneben existieren auch weitere Skalen, die Transformationale Führung messen sollen (z.B. der TLI).